Vereinstatuten - “Bowen Therapie Akademie“

§ 1    Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

Der Verein führt den Namen „Verein Bowen Therapie Akademie“. Der Verein hat den Sitz in 4002 Hellmonsödt und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 bis 47 der Bundesabgabenordnung. Seine Tätigkeit ist nicht auf Gewinn gerichtet. Die Errichtung von Zweigvereinen in allen österreichischen Bundesländern ist beabsichtigt.

§ 2 Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung gesunden Lebens durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte, der körperlichen und geistigen Entspannung und des ganzheitlichen Wohlbefindens und Entfaltung des menschlichen Bewusstseins. Diskussionsveranstaltungen.

 § 3 Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

1. Zuwendungen durch Fördernde, Subventionen; 
2. Veranstaltungen von Seminaren; 
3. Erträge aus Vermietungen von Räumlichkeiten für Veranstaltungen und Einrichtungen, die im 
   Sinne des Vereinszieles liegen; 
4. Kostenersatz für die Teilnahme an Veranstaltungen; 
5. Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge; 
6. Die entgeltliche Abgabe von Büchern, Ton- und Videoaufzeichnungen, die der Vermittlung der 
   Inhalte des Vereinszweckes dienen; 
7. Erträge aus geselligen Veranstaltungen; 
8. Abhaltung eines Flohmarktes; 
9. Spenden, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen; 
10. Errichtung eines unentbehrlichen Hilfsbetriebes zur praktischen Erprobung der erworbenen 
      Kenntnisse; 
11. Einkünfte aus vereinseigenen Unternehmungen nach den dafür maßgeblichen gesetzlichen 
     Bestimmungen, wie auch aus Beteiligungen an Gesellschaften, insbesondere an    
     Kapitalgesellschaften; 
12. Ein- und Verkauf von Waren - wie etwa T-Shirts, Aufkleber - soweit es sich um 
     Identifikationsmaterialien oder Mittel zur Verbreitung der Vereinsideen handelt.

 

Bei allen diesen Mitteln muß darauf Bedacht genommen werden, daß die gesamte Tätigkeit ausschließlich auf die Erfüllung des gemeinnützigen Zweckes eingestellt ist, und nur jene Tätigkeiten ausgeübt werden, ohne die die genannten Zwecke nicht erreichbar wären, und die Tätigkeit darf zu abgabepflichtigen Betrieben derselben oder ähnlichen Art nicht in größerem Umfang in Wettbewerb treten, als dies bei Erfüllung der Zwecke unvermeidbar ist. Überschüsse aus all diesen angeführten Tätigkeiten müssen ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der gemeinnützigen Zwecke des Vereins dienen. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Gleiches gilt bei Ausscheiden aus dem Verein, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 4 Arten der Mitgliedschaft

1) Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder und 
    Ehrenmitglieder.
2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.
    Außerordentliche Mitglieder sind solche, die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines 
    Mitgliedsbeitrages fördern.
3) Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt  
    werden.

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

 1) Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die eine Ausbildung in der  
     Bowen Technik absolviert haben und Mitglied der „Bowen Akademie“ sind. 
2) Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der 
    Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von gründen verweigert werden. 
3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die 
    Generalversammlung. 

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, durch freiwilligen Austritt und durch Streichung und  
    durch  Ausschluss.
2) Der Austritt kann jederzeit mittels schriftlichem Bescheid und Rücksendung des 
    Mitgliedszertifikates an die Vereinsadresse erfolgen.
3) Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses trotz einmaliger 
    Mahnung länger als 3 Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die 
   Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
4) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung 
    der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. (Gegen den 
    Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung 
    ruhen die Mitgliedsrechte.)
5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus dem im Abs. 4 genannten Gründen von der 
    Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1) Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die 
    Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. 
2) Die Mitglieder sind verpflichtet die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und Alles zu 
    unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie  
    haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. 
3) Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung des 
    Mitgliedsbeitrages in der von der Generalversammlung jährlichen beschlossenen Höhe 
   verpflichtet. 4) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss 
   (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die 
    Rechnungsprüfer einzubinden. 
5) Jedes Mitglied ist berechtigt, vom Vorstand die Ausfolgung der Statuten zu verlangen

 § 8 Vereinsorgane

 Organe des Vereins sind die Generalversammlung (§§ 9 und 10), der Vorstand (§§ 11 bis 13), die  
 Rechnungsprüfer (§ 14) und das Schiedsgericht (§ 15).

§ 9 Die Generalversammlung

 1) Die ordentliche Generalversammlung findet all 4 Jahre innerhalb von 5 Monaten nach Beginn 
     des Kalenderjahres statt. 
2) Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der 
    ordentlichen Generalversammlung auf schriftlichem, begründeten Antrag von mindestens ein 
    Zehntel der Mitglieder binnen 2 Monaten stattzufinden. 
3) Zu den ordentlichen, wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle 
    Mitglieder mindestens 4 Wochen vor dem Termin schriftlich unter Angabe der Tagesordnung 
    durch den Vorstand einzuladen. 
4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 14 Tage vor dem Termin der 
    Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. 5) Gültige Beschlüsse -    
    ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen      
    Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.
 6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur 
    die ordentlichen (vollen) Mitglieder und Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. (Die      Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Weg einer schriftlichen 
   Bevollmächtigung ist zulässig.) 
7) Die Beschlussfähigkeit der Generalversammlung besteht bei Anwesenheit der Hälfte der      
    Mitglieder. Sind zum anberaumten Termin weniger als die Hälfte der  Mitglieder anwesend, so ist 
    sie nach Zuwarten einer halben Stunde ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden 
    beschlussfähig. 

8) Die Wahlen und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit 
    einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse mit denen das Statut des Vereins geändert oder der 
   Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der 
    abgegebenen gültigen Stimmen. 
9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende, in dessen Verhinderung ein 
    Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende 
    Vorstandsmitglied den Vorsitz.

 § 10 Aufgaben der Generalversammlung

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins.

1) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
2) Beschlussfassung über den Voranschlag.
 3) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft. 
4) Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehenden Fragen. 
5) Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins.
 6) Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes. 
7) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes des Rechnungsabschlusses.
 8) Entscheidung über Berufung gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft.

§ 11 Der Vorstand

 1) Der Vorstand besteht aus 2 Mitgliedern, aus dem Vorsitzenden und dem Kassier.
 2) Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheidung eines 
     gewählten Mitgliedes das Recht, an seiner Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu berufen, 
     wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.
 3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 4 Jahre. Auf jeden Fall gewährt sie bis zur Wahl  
     eines neuen Vorstandes. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar. 
4) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden schriftlich oder mündlich einberufen. 
5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens 
    die Hälfte davon anwesend ist. 
6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einstimmig. 
7) Den Vorsitz führt der Vorsitzende. 
8) Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines 
    Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt. 
9) Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand, oder einzelne seiner Mitglieder 
    entheben. 
10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die 
    Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Fall des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die 
   Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Berufung eines 
   Nachfolgers wirksam.

§ 12 Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten: 
1. Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
 2. Verwaltung des Vereinsvermögens. 
3. Vorbereitung der Generalversammlung. 
4. Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung. 5. Aufnahme, 
    Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern. 
6. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins. 
7. Informationen der Mitglieder über Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins in der 
   Generalversammlung. Aufgaben der Generalversammlung

§ 13 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

1. Der Vorsitzende ist das höchste Leitungsorgan. Ihm obliegt die Vertretung des Vereins,  
    insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der 
    Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch die 
    Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes 
    fallen, unter eigener Verantwortung, selbständig Anordnungen zu treffen. Diese bedürfen jedoch 
    der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan. 
2. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

§ 14 Das Schiedsgericht

1. In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht. 
2. Das Schiedsgericht wird vom Vorstand berufen und setzt sich aus fünf ordentlichen 
    Vereinsmitgliedern zusammen. 
3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit 
    einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine 
    Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

 § 15: Rechnungsprüfer

(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 4 Jahren 
      gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme 
     der Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist. 
(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der 
      Finanzgebarung des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und 
      die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der Vorstand hat den Rechnungsprüfern die 
      erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen. Die 
      Rechnungsprüfer haben dem Vorstand über das Ergebnis der Prüfung zu berichten. 
(3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die 
     Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 11 
     Abs. 8 bis 10 sinngemäß.

§ 16Auflösung des Vereins

1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen 
    außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen 
    gültigen Stimmen beschlossen werden. 
2. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die 
    Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss 
   darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen 
   zu übertragen hat. 
3. Das im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des begünstigten Vereinszwecks allenfalls vorhandene Vereinsvermögen darf in keiner wie auch immer gearteten Form den Vereinsmitgliedern zugute kommen, sondern ist ausschließlich und zur Gänze für gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden.

Bowen